Archiv für den Monat: Februar 2016

Sie sind die Experten zum jeweiligen Urlaubsthema: in Ihren Betrieben und Regionen bieten Sie Alles, damit sich der Themen-Urlauber wohl fühlt. Beste fachliche Beratung, ausgebildete Guides und eine aufwendige Infrastruktur gehören hier dazu.

Aber wie vermitteln Sie dieses Know How Ihren Kunden? Wie werden diese auf Ihr professionelles Angebot aufmerksam? Ein ganz wichtiger Faktor dabei sind Bilder! Aber vermitteln Ihre Bilder auch die Fachkompetenz, die Sie vor Ort bieten?

Sie gelten als Vorreiter in Ihrer Sparte und das muss in Ihren Bildern auch rüber kommen! Planen Sie regelmäßig Fotoshootings, damit Sie immer aktuelles Bildmaterial zur Verfügung haben. Das wird oft vergessen, sollte aber unbedingt in der Planung des Marketing-Budgets berücksichtigt werden. Wenn Sie kein ansprechendes Bildmaterial haben, können Sie sich auch teuer eingekaufte Maßnahmen sparen – die verpuffen dann einfach. Bei der Informationsflut, mit der wir alle täglich zu kämpfen haben, müssen Sie mit Ihrem Angebot auf den ersten Blick auffallen. Dies geht nur über perfektes Bildmaterial.

Hier ein Fünf-Punkte-Test für Ihre Bilder – können sie den bestehen?

  • Motiv auf Zielgruppe abstimmen (keine Freeride-Bilder, um eine Genusstour zu bewerben)
  • Im Bild muss Emotion stecken (Sie wollen Ihre Gäste doch begeistern)
  • Aktuelle Ausrüstung (nicht älter als drei Jahre!)
  • Aussagekräftige Motive, regionstypisch
  • Gute Qualität der Bilder

Hier ein paar Beispiele. Links sind sozusagen die Best Practice Beispiele und rechts sind Bilder, die nicht geeignet sind:

Was Chefs von Affen lernen können

Die meisten Affen schaffen, was Führungskräfte in Unternehmen immer weniger können: Sind sie einmal in der Chefposition ihrer Affenhorde und haben sich gegen anfängliche Angriffe anderer Affenmännchen durchgesetzt, können sie ihre Führungsposition über Jahre problemlos behaupten. Den Schlüssel für diesen Erfolg, den die Menschen sich von den Affen abschauen könnten, verriet der Hirnforscher Bernd Hufnagl bei dem Vortrag: „Lust an Leistung“ oder „Hirngerechtes Führen in Zeiten des schnellen Wandels“.

„Der Affe bedient gewisse Signale und weiß, wie er Dinge zu kommunizieren hat“, so HufnagI, der diese Eigenschaft als „Präsenz“ definiert. Verknüpft ist diese Präsenz mit dem Sicherheitstrieb. „Der Chefaffe suggeriert, dass sich seine Horde bei Krisen und Angriffen auf ihn verlassen kann.“ Übertragen auf die Führungskräfte im Unternehmen bedeutet das laut dem Mediziner: „Kneifen ist im Leben verboten. Drückt sich ein Chef vor der Verantwortung, ist der Respekt seiner Mitarbeiter weg.“

Um als Führungskraft die notwendige Präsenz auszustrahlen, sollte der Chef eines beherzigen: er muss seinen Mitarbeitern Aufmerksamkeit schenken. „In unserer digitalisierten Welt können immer weniger Menschen ihre Aufmerksamkeit kontrollieren“, meinte der Hirnforscher. Daher ist es notwendig, gegen die eigenen Aufmerksamkeitsstörungen anzukämpfen: Während eines Gesprächs mit einem Mitarbeiter darf ein Chef zum Beispiel nicht mit seinem Handy spielen. Würde ein Affe etwas Vergleichbares tun, er wäre seine Position als Anführer sofort los.

Hufnagl verriet auch die beiden wichtigsten Werkzeuge, die eine Führungskraft besitzen muss: „Das Interesse am Menschen ist die Basis für alles.“ Es sei notwendig, um den anderen wahrzunehmen und zu merken was er benötigt, um sich weiterzuentwickeln. Die schlechte Nachricht dabei: „Empathie kann man nicht lernen“ .Erlernbar ist jedoch die zweite elementare Eigenschaft von Führungskräften. „Vor allem bei Stress neigen wir zu Dramatisierungen. Ein guter Chef kann andere Menschen beruhigen, wenn die Hütte brennt“, erklärte der Hirnforscher. Dazu sei es notwendig, Geschehnisse zu relativieren. „Muss ich einem Patienten die Diagnose Krebs mitteilen, verliert für ihn vieles, womit er sich bisher beschäftigt hat, an Wichtigkeit.“ Auf ähnliche Weise müsse die Relativierung auch im Berufsleben gelingen. Um ideale Rahmenbedingungen für ihre Mitarbeiter zu schaffen, sollten Chefs laut Hufnagl lediglich drei Dinge beachten:

1. Die Mitarbeiter müssen verstehen, worum es geht.

2. Es ist notwendig, dass sie das Gefühl haben. sich beteiligen zu können und

3. die Aufgaben, die an sie gestellt werden, müssen bewältigbar sein.

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Quelle: Wirtschaftsblatt

Aus den Fehlern der Anderen lernen

Die ÖHV und die Unternehmensberatung Roland Berger haben 13 international führende Hotelgruppen, sowie 17 aktuelle Studien zur Hotelbranche und mehr als 100 junge Technologieunternehmen in der Reise- und Hotelbranche untersucht und daraus 19 relevante Anwendungsfälle für digitale Technologien abgeleitet. Daraufhin wurden 667 Hotels in Osterreich, Deutschland und der Schweiz auf den Zahn gefühlt, um zu überprüfen, wie weit die Digitalisierung in den deutschsprachigen Hotels tatsächlich fortgeschritten ist.

Fazit: Viele Hoteliers halten bei der digitalen Weiterentwicklung nicht Schritt. ,,Der Tourismus zählte zwar zu den ersten, als es darum ging, Homepages zu erstellen, Web-Cams zu installieren. Aber das alleine ist heute zu wenig“, sagte ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer.

Daher interessierte die Frage: Wie gehen Andere mit dem digitalen Wandel um und wie kann man aus deren Erfahrungen, Lösungen und Fehlern lernen? Besonders wichtig scheint der Lerneffekt von Branchen, die von der Digitalisierung sehr stark betroffen sind – Medien, Banken, Handel. Es zeigt sich, dass jene Unternehmen ins Wanken gerieten, die nicht auf den digitalen Zug aufgesprungen sind. Erfolgreiche Unternehmen lehren: Man muss frühzeitig investieren und die Kostenstrukturen rechtzeitig anpassen. Der Vorteil der Hotellerie gegenüber Branchen wie Medien oder Buchdruck: Die Hauptdienstleistung, also das Übernachten, ist nicht virtuell zu ersetzen. Konkurrenz besteht hier eher über Startups, die den Hotels Kunden abspenstig machen – wie etwa Airbnb.

Aus der Studie geht hervor: Hotels, die ihre Kunden binden möchten, müssen wissen, wo man sie erreicht und wie man sie anspricht. Es gilt die neuen Kommunikationsmöglichkeiten einzusetzen. Ein Großteil der Kunden, vor allem die Next Generation, ist über Social Media zu erreichen. Facebook scheint bei den meisten Hotels angekommen zu sein, viele andere Kanäle allerdings nicht.

Vor allem YouTube ist zu einem der stärksten Medien herangewachsen. Starker Nachholbedarf besteht auch bei der Anpassung der Hotelsites auf Mobile Devices. Gratzer: ,,18 Prozent der Online-Buchungen werden bereits mobil getätigt. Auch die Reputationen der Hotels holen sich immer mehr Menschen per Internet ein.“ Man müsse vor allem den Customer Journey kennen von der Buchung bis zur Bewertung. Der Gast sollte in jeder Phase angesprochen werden. ,,Individualität statt Gießkannenprinzip“, so Gratzer. ,,Dann gewinnt man den Gast für sich. Beeindrucken Sie den Gast gleich am Anfang seiner Entscheidungsfindung.“

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Quelle:Wirtschaftsblatt

Tipps für das Überleben in der digitalen Welt

Wie die Hotellerie von der Digitalisierung profitieren kann, erklärte der Chef der VI Hotels & Resorts, Rupert Simoner.

„Das war eine super Chance, die uns abhanden gekommen ist“! Simoner weiß, dass die Hotellerie in vielen Bereichen mit dem digitalen Wandel überfordert ist. Konkret geht es um das Wi-Fi, dessen Nutzung die Branche im Jahr 2005 verpasst hat. Damit die Hotellerie bei der Digitalisierung eine Vorreiterrolle einnehmen kann, hat Simoner in seinem Vortrag „Herausforderung Digitaler Wandel“ konkrete Handlungsanweisungen für die Touristiker vorgeschlagen. Denn: Das Verhalten der Hotelgäste ändert sich immer rasanter. Dauerte der PC-Zyklus noch 20 Jahre, so erstreckt sich der Smartphone-Zyklus nur mehr über zehn Jahre. Die Frage für uns lautet: „Bin ich als Hotel auf die neuen Gäste eingestellt?“ Um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, müsse jedes Hotel eine eigene responsive Website haben. „Bis zu 90 Prozent der Gäste holen sich ihre Infos im Internet. Daher muss die Website auf allen Endgeräten perfekt dargestellt werden“, so Simoner.

Auch die digitale Vermarktung des Hotels wird künftig zum Standard: „Um von den Suchmaschinen vorne gereiht zu sein, muss ich mich im Netz mit einer klaren Botschaft positionieren.“ Eine Grundlage, um die Kunden auch längerfristig zu binden, sei das Sammeln von deren Daten. Damit kann man Newsletter direkt auf die Interessen der Gäste abstimmen. Bisherige Newsletter bestehen laut Simoner, zu 90 Prozent aus irrelevanten Inhalten. Trends, die derzeit von führenden Hotels getestet werden, sind Virtual und Augmented Reality. Mögliches Einsatzgebiet: Interessierte Kunden bekommen eine Brille und können damit einen virtuellen Rundgang durch das Hotel machen.

In der digitalen Welt darf aber auch die Emotion nicht zu kurz kommen. Simoner riet daher, den Kunden nicht ein Zimmer, sondern ein Erlebnis zu verkaufen. Denn genau das können Buchungsplattformen bisher noch nicht. Grundlage, um auch in der digitalen Zukunft bestehen zu können sei jedoch die eigene Positionierung. Simoners Rat: „Klären Sie für sich, was Ihr Kerngeschäft ist und warum sollte ein Gast ausgerechnet zu mir kommen?“

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Quelle: Wirtschaftsblatt

Die simpelste Lösung setzt sich durch

Generation Y. Die Plattform watchado.com gibt Jugendlichen Orientierung in der Berufswelt. Dessen Gründer Ali Mahlodji kooperiert auch mit der ÖHV.

Er ist ein Flüchtling aus dem Iran, hat die Schule abgebrochen und über 40 Mal den Job gewechselt. Betrachtet er seinen eigenen Lebenslauf. Dann sieht er sich selbst als „Fehler im System“. Ali Mahlodji, Gründer der Plattform watchado.com weiß wovon er spricht, wenn er erklären will, wie die „Generation Y“ tickt. Als Generation Y wird diejenige Generation bezeichnet, deren Mitglieder im Zeitraum von 1980 bis 1999 geboren sind, also mehrheitlich nach dem Jahr 2000 zu den Teenagern zählten. Sie zeichnet sich durch eine technologieaffine Lebensweise aus, da es sich um die erste Generation handelt, die größtenteils in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. „Durch das Internet haben wir Zugang zur ganzen Welt. Gleichzeitig wissen wir nicht, wie wir mit dieser Informationsflut umgehen sollen“, merkte Mahlodji kritisch an.

Um Jugendlichen die Orientierung bei der Jobwahl zu erleichtern, hat Mahlodji ein digitales „Handbuch der Lebensgeschichten“ geschaffen. Auf watchado.com beantworten Personen aus allen Berufsgruppen in Videos die sieben gleichen Fragen zu ihrem Leben und ihrem beruflichen Werdegang. Bundespräsident Heinz Fischer, ORF-Anchorman Armin Wolf oder ein Wiener U-Bahnfahrer erklären, was die größte Herausforderung in ihrem Job oder ihr wichtigster Ratschlag ist. Über eine Matching-Funktion können die User ihre Interessen eingeben und erhalten als Ergebnis die Videos von jenen Personen, mit denen sie die größte Übereinstimmung haben.

„Die Idee ist so einfach, das kann doch jeder machen.“ Der Grund, warum Mahlodji viele ein Scheitern prognostiziert haben, ist für ihn heute das Erfolgsrezept. „Derjenige setzt sich durch, der die simpelste Lösung anbietet“, verwies der Start-up Gründer auf Carsharing-Anbieter car2go oder den Musikstreaming-Dienst Spotify. Unternehmen, die nicht nur geschäftlich erfolgreich sein, sondern auch Mitarbeiter aus der Generation Y rekrutieren wollen, rät Mahlodji, zuerst den Fokus auf die Firmenidentität zu legen. „Die grundlegende Frage ist: Wer bin ich selbst?“ Denn: Jeder sei austauschbar, der seine DNA nicht kenne. Motivation durch Emotion!

Die große Herausforderung im Führen von Mitarbeitern liege darin, die Menschen durch Emotion zu motivieren. „Ich muss der Generation Y einen guten Grund geben, warum sie für das Unternehmen arbeiten sollen“, so Mahlodji. Auch die Position des Chefs habe sich verändert. „Ich hole nur Leute in mein Team, die besser sind als ich. Chef-Sein entspricht heute eher der Arbeit eines Coaches von einem Fußballteam, der die Besten an der passenden Position einsetzt. Künftig wird aufwatchado.com auch ein eigener Hotellerie-Chanel abrufbar sein. „In dieser Kooperation mit der ÖHV wollen wir ein authentisches Bild von der Hotellerie vermitteln.“

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Quelle: Wirtschaftsblatt

Ein Hotel steht und fällt mit der Qualität der Mitarbeiter

Personalrecruiting, Führungskultur, Mitarbeiterausbildung und Nachwuchspflege sind entscheidende Themen, um sich Wettbewerbsvorteile im Hotelbusiness zu verschaffen.

Die Next Generation steht in den Starlöchern. Wie sichern sich Hotels die besten Fachkräfte? „Machen Sie die Mitarbeiter zu Ihren Markenbotschaftern“, lautete die Empfehlung von Leadership-Expertin Stefanie Springer in ihrem Vortrag.

Damit Mitarbeiter Markenbotschafter werden können, müssen sie sich jedoch mit dem Betrieb identifizieren. In Unternehmen mit strikter Machthierarchie sei das seIten der Fall. Sie selbst werde meist dann gebucht, wenn aus Mitarbeiterbefragungen hervorgehe, dass die Stimmung im Betrieb schlecht sei. Viele Manager beginnen daraufhin, den Veränderungsprozess bei den Mitarbeitern zu starten. Das sieht Springer nicht so: „Die Veränderung muss bei der Führung beginnen.“

Gutes Leadership bedeutet, dass der Weg immer gemeinsam mit den Mitarbeitern gegangen wird. „Gemeinschaft ist das wichtigste Bedürfnis. Genau darauf beruht der Erfolg von Facebook, Twitter und Co.“, sagte die 45-jährige Münchnerin. Führungskräfte dürfen nicht über den Mitarbeitern stehen. „Wenn Sie die klügste Person im Raum sind, sind Sie im falschen Zimmer.“ Springer nannte Hotel-Leadership-Papst Bill Marriott als Vorbild. „Eine seiner Tipps an Führungskräfte lautet, man solle sich stets mit Menschen umgeben, die klüger sind als man selbst.“ Zum Abschluss gab die Vortragende noch einige Tipps mit auf den Weg: „Berücksichtigen Sie die persönlichen Anliegen jedes einzelnen Mitarbeiters.

Im Anschluss präsentierte Marco Nussbaum, CEO der deutschen Hotelkette Prizeotel, seine Hotels als Best Practice-Beispiel. Nussbaum: „Im Internet ist Prizeotel bestens aufgestellt. Unser Erfolg online beginnt immer offline. Das ganze Hotel als System müsse funktionieren. Das ist ein Prozess, der ständig optimiert wird.“

Mechanismen, die bei der Eröffnung eines Prizeotels 2009 funktioniert haben, können bei Inbetriebnahme eines weiteren Standorts 2016 völlig nutzlos sein. „Es gibt jedoch kein Ticket zurück ins Früher-war-alles-besser-Land“, meinte Nussbaum und empfahl den Zuhörern, Aufgaben, die im Zeitalter der Digitalisierung operativ und strategisch nötig sind, nicht automatisch von Hotelfachschülern ausführen zu lassen. Das Team sollte sich aus unterschiedlichen Branchen zusammensetzen.

Nussbaum zeigte weiters auf, nach welchen Kriterien Gäste heutzutage buchen: Lage, Preis und Reviews sind entscheidend. „Die Fragebogen-Bewertung hat ausgedient, heute werden Reviews übers Internet abgegeben. Bewertungen sind rund um die Uhr möglich, Menschen vertrauen ihren Communities. Authentische Bewertungen von authentischen Gästen schaffen Glaubwürdigkeit. Das ist ein Grund, warum zum Beispiel Airbnb so erfolgreich ist“, sagte Nussbaum. Es werde immer schwieriger, authentische Bewertungen zu bekommen, weil die Flut an Reviews zunimmt und jeder Betrieb bewertet werden möchte. „Dadurch wird auch der so genannte Cost-of-Doing-Business immer teurer“, erklärte Nussbaum. Auch sein Hotel ist selbstverständlich bemüht, gute Reviews zu erhalten.

Ein Hotel hätte gute Chancen am Markt zu reüssieren, wenn Mitarbeiter ihre Lust an der Arbeit glaubhaft vermitteln. „Daher ist es nicht sinnvoll, als Chef im Diktat zu führen“, stellte er klar. In seinem Unternehmen wird der Grundsatz gelebt: „Wir sind alle Chefs. Jeder Mitarbeiter hat Führungsqualitäten.“ Diese Firmenphilosophie umzusetzen und in die Köpfe der Mitarbeiter zu bringen, funktioniere nicht immer reibungslos. Nussbaum: „Es gibt viele Fehlerquellen, nicht alle Mitarbeiter seien dafür geeignet. Auch wenn es im ersten Moment hart klingt – Get rid of the wrong people as soon as possible. Unser Fokus liegt darauf, den Auswahlprozess zu optimieren, um das beste Team auf die Beine zu stellen.“ Nussbaums Grundsatz lautet: „Unsere Aufgabe ist es nicht, Mitarbeiter zu motivieren, sondern für motivierte Mitarbeiter ein Umfeld zu schaffen, das sie nicht demotiviert.“

Ein wichtiger Punkt dabei ist die Tastsache, dass Vorkenntnisse und Mitarbeiterzeugnisse bei ihm keine Bedeutung haben. Prizeotel rekrutiert vor allem branchenfremde Mitarbeiter. „Einem motivierten Mitarbeiter kann man die Fähigkeiten antrainieren. We hire for will, not for skill“ lautet das Motto, „unser Fokus liegt darin, das beste Team auf die Beine zu stellen!“ Scheint sich ausgezahlt zu haben – 2014 erhielt Prizotel den Hospitality Award für das beste Rekrutieren.

>> Vortragspräsentation Stefanie Springer

 

>> Vortragspräsentation Marco Nussbaumer

 

Quelle: Wirtschaftsblatt

 

Kunden-Begegnungsqualität

Hotelier Carsten K. Rath referierte zum Thema „Kunden-Begegnungsqualität“.

„Ein außergewöhnliches Unternehmen darf nicht gewöhnlich geführt werden“, meint der international gefragte Sprecher, der sein Wissen aus über 25 Jahren Erfahrung in Führung und Service Excellence schöpft. Er leitet das Lifestyle-Hotel Kameha Grand Zürich.

„Für den ersten Eindruck bekommt man keine zweite Chance“, mahnte der Deutsche, „SchenkenSie Ihrem Gast die absolute Aufmerksamkeit. Begegnen Sie ihm auf Augenhöhe. Begegnungsqualität ist die beste Chance, sich von der Konkurrenz abzuheben. Wer sich nur über den Preis definiert, verliert seine Kunden auch über den Preis.“ Rath nannte die Gründe, warum die meisten Menschen die Treue zu einem Hotel verlieren:

14 Prozent, wegen der Art und Weise, wie man mit Beschwerden umgeht. 68 Prozent, weil sie die Gleichgültigkeit und die negative Stimmung der Mitarbeiter spüren. Wer den Kunden für sein Hotel begeistern möchte, muss im Vorfeld dafür sorgen, dass die Mitarbeiter sich mit dem Haus identifizieren“, sagte Rath und schloss mit der Herzlichkeits-Formel M4: „Man muss Menschen mögen.“

>> Vortragspräsentation

 

Quelle: Wirtschaftsblatt